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Das K!nRock-Festival ist Russlands ältestes Open Air Festival und eines der größten im westlichen Russland. Das Logo des Festivals steht für „Kaliningrad in Rock“ und „K!nRock“ ist quasi das Finale mehrerer Rockwettbewerbe in Petersburg, Moskau, Minsk und Kaliningrad. 2019 war es zudem ein Jubiläumsfestival (25.), da es 1994 erstmals stattfand, auch wenn es damals nur als ausschließlich Kaliningrader Rockmusikertreffen galt. Seit 1998 trägt „K!nRock“ internationalen Charakter. Es gab bereits Teilnehmer und Gastgruppen nicht nur aus den Weiten Russlands und Weißrusslands, sondern auch aus dem Baltikum, aus Israel, Deutschland, Irland, Italien, Kanada, den USA und zahlreichen ehemaligen Republiken der Sowjetunion. Die Gagen werden von den Gastgebern aus einem deutsch-russischen Kulturtopf bezahlt, der allerdings nicht sehr groß ausfällt. Zudem wurde 2021 entdeckt, dass sich drei Personen aus dem Kreis des K!nrock-Festivals, unrechtmäßig Gelder aneigneten. Diese Personen wurden ermittelt und man fordert diese Gelder von ihnen zurück, da sie ein Loch in die Kasse des Festivals rissen.


Nachdem bereits im Jahr 2020 das K!nRock-Festival, CORONA bedingt, abgesagt werden musste, ist auch das K!nRock-Festival im Jahr 2021 ebenfalls CORONA bedingt auf 27.-29. Mai 2022 verschoben worden.


Dieter Hecker / Ultra Music war am 24. August 2019 in Kaliningrad (Russland) in seiner Eigenschaft als Booker / Manager der Band „Iron Horses“ die dort als Co-Headliner des Festivals auftraten und vor ca. 11.000 Zuschauern spielten.
Es entstand eine respektvolle Freundschaft zwischen dem K!nRock-Veranstalter „Andrey V. Feoktistov“ und Dieter Hecker, sowie etlichen Personen aus dem K!nRock-Organisationsteam wie z.B. Vlad Turik, Roman Twillbard.
Der Veranstalter bot Dieter Hecker damals an, dass er für das K!nRock-Festival tätig werden könne.


Das K!nRock-Festival '20 soll nun in der Zeit vom 27. bis 29. Mai  2022 stattfinden, insofern Corona dies zulässt. Der Veranstalter setzt alles daran, dass 2022 das K!nRock- Festival stattfinden kann. In diesem Zusammenhang, bekräftigte Andrey V. Feoktistov nochmals ausdrücklich, dass er mit Dieter zusammenarbeiten möchte. Somit ist Dieter Hecker / Ultra Music u.a. offizieller Bandscout für das K!nRock-Festival und unterbreitet direkt dem Veranstalter „Andrey V. Feoktistov“ seine Vorschläge von Bands aus Europa, vornehmlich aus Nord-, Süd- und Westeuropa.

Andrey entscheidet dann, welche von diesen Bands gebucht werden und beim K!nRock-Festival auftreten dürfen. Dieter steht den Bands mit Rat und Tat zur Verfügung, hilft den Bands z.B. bei den Visaanträgen, ist Ansprechpartner bei Fragen zum Festival und dessen Ablauf, uvm.

Dieter / Ultra Music freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem K!nRock-Festival und den vielen guten Bands, da draussen in der Welt, auf die das K!nRock-Festival gewartet hat.


Um überhaupt nach Russland (Kaliningrader Gebiet) einreisen zu können bedarf es:
1. Einen gültigen Reisepass mit mind. 6 Monate Gültigkeit ab dem Tag der Ausreise aus Russland.

2. Eine offizielle Einladung durch den Veranstalter des Festivals. Als Musiker/Künstler mit offizieller Einladung muss man ein „Humanitäres Visum“ ganz speziell für kulturelle Zusammenarbeit beantragen.

3. Ein Visa von der Russischen Botschaft bzw. Konsulat. Seit dem 1. Juli 2019 gibt es für Besucher des Kaliningrader Gebiets die Möglichkeit ein elektronisches Visa (Bearbeitungsdauer bis zu 4 Tagen, Visum kommt per E-Mail), auf der eigens dafür eingerichteten Website, zu beantragen. Um direkt bei einer Russischen Botschaft oder Konsulat ein Visa zu bekommen, bedarf es vorher einen Termin und kostet Gebühren. Hinzu kommt, es dauert wesentlich länger (bis zu 30 Tage Bearbeitungszeit plus Versandtage) als ein elektronisches Visa. Man kann auch eine Visagentur einschalten, die nimmt i.d.R. 30 Eur Bearbeitungsgebühr, plus 30 EUR Bearbeitungsgebühr für das Russische Konsulat oder Botschaft und wem die bis zu 30 Tage Bearbeitungszeit zu lang sind, kann nochmals 30 EUR Expressgebühren zahlen, damit es etwas schneller geht.

4. Eine in Russland anerkannte Auslandsreisekrankenversicherung

5. Bei Einreise mit einem Kraftfahrzeug, den internationalen Führerschein

6. Zollbestimmungen


Konsularische Vertretungen der Russischen Föderation in Deutschland





Wovon ich abrate, ist ein Carnet-A.T.A. bei der IHK zu beantragen. Die IHK bietet für ca. 150 EURO ein sogenanntes Carnet-A.T.A.. Dies soll Vorteile einer zügigen Grenzabfertigung bieten. 2019 haben Iron Horses und ich ein solches Carnet-A.T.A. bei der IHK Rostock beantragt. Allein schon das akribische ausfüllen des Formulars, beibringen aller Seriennummern der kompletten Backline, Instrumente, sowie Kameras, Camcorder und weiteres Equipment, inklusive davon gefertigter Fotos, war eine Zumutung und benötigte eine Unmenge an Zeit.

An der Grenze zu Russland erlebten wir dann eine sehr unliebsame Überraschung. Anstatt einer zügigen Grenzabfertigung wurden wir 19 Stunden vom Russischen Zoll, bei unserer Einreise nach Russland, festgesetzt. Keiner der Zollbeamten kannte sich mit einem Carnet-A.T.A. aus. Zudem wechselten alle 4 Stunden die Zöllner die Schicht und die Zöllner, die bereits 4 Stunden am nachvollziehen eines Carnet-A.T.A.s waren, überließen nun diese Aufgabe der neuen Schicht und das Spiel begann erneut von vorn bei NULL. Mir wurde das zu bunt, denn unser Auftritt beim K!nRock Festival war gefährdet. Roman Twillbard unser Chief Guest Manager kam mit einem Taxi am frühen Morgen zur Grenzstation und versuchte zu vermitteln, erfolglos. Irgendwann sind Roman und ich dann zum Chef der Grenzstation, trugen ihn unser Leid vor und baten ihn sich dieser Angelegenheit selbst anzunehmen, da sonst unser Auftritt platzen würde.

Auch beobachteten wir, dass andere Busse, Transporter, Pkw ohne ein Carnet-A.T.A. wesentlich schneller abgefertigt wurden, als wir. Das Carnet-A.T.A. kostete uns 150 EURO und brachte nicht die Vorteile, wie von der IHK vollmundig versprochen. Ganz im Gegenteil wir hatten dadurch ausschließlich NUR Ärger, auch bei der Heimreise standen wir erneut 4 Stunden an der Russischen Grenze, kurz dahinter an der Polnischen Grenze auch 4 Stunden, da die ausländischen Zöllner nicht auf ein Carnet-A.T.A. geschult sind. An der Polnischen Grenze hätten wir vermutlich auch länger gestanden, wenn da nicht nach 4 Stunden eine neue Schicht begonnen hätte und darunter eine junge Zöllnerin war, die gerade frisch von der Akademie kam, dort den Umgang mit dem Carnet-A.T.A. erlernt hatte, sich somit auskannte und uns zügig abfertigte.

Meine Erfahrung daraus hat mir gezeigt, dass man ohne ein Carnet-A.T.A. z.Zt. noch wesentlich schneller an der Grenze zu Polen und Russland abgefertigt wird, als mit einem Carnet-A.T.A., insofern braucht keine Sau ein Carnet-A.T.A.. Die 150 EURO dafür kann man besser in andere Dinge investieren.